Mit Kindern nach Menorca zu reisen ist eine hervorragende Idee. Die Insel vereint Natur, Sicherheit, kurze Wege und ein ruhiges Tempo, das perfekt zu Familienferien passt. Hier geht es nicht darum, möglichst viel „abzuhaken“: Wechseln Sie einfach Strandtage mit leichten Spaziergängen ab – so kommen alle auf ihre Kosten.

1. Ruhige und sichere Strände

Einer der größten Vorteile Menorcas für Familien sind die Strände mit flachem Wasser und feinem Sand. Viele Buchten im Süden der Insel sind windgeschützt und bieten ideale Bedingungen, damit Kinder unbeschwert baden, am Ufer spielen oder mit Maske und Schnorchel die Unterwasserwelt entdecken können. Oft ist der Zugang unkompliziert, und die natürliche Umgebung lädt dazu ein, alles in Ruhe zu genießen.

Am besten wählen Sie breite, gut geschützte Strände – besonders, wenn Sie mit kleinen Kindern reisen – und gehen in den Sommermonaten früh morgens oder am späten Nachmittag.

2. Der Camí de Cavalls – ein Abenteuer in Ihrem Tempo

Der historische Camí de Cavalls umrundet die ganze Insel. Seine 20 Etappen bieten viele Abschnitte, die auch für Familien gut geeignet sind. Auf diesem alten Weg zu wandern ist eine schöne Möglichkeit, Kinder an die Natur heranzuführen, abwechslungsreiche Landschaften zu erleben und ganz nebenbei etwas über die Geschichte und die Verteidigung der Insel zu erzählen.

Einige Strecken verlaufen nah am Meer, andere durch Felder und lichte Wälder – so lässt sich die Route leicht an Alter und Energie der Gruppe anpassen.

3. Charmante Häfen und Spaziergänge zum Sonnenuntergang

Die Häfen Menorcas sind lebendige, angenehme Orte für einen Familienbummel. Boote zu beobachten, das Wasser zu sehen und entspannt über die Kais zu schlendern ist ein simples, aber sehr schönes Programm mit Kindern. Abends bieten diese Bereiche bequeme Wege – auch mit Kinderwagen – in einer ruhigen Atmosphäre. Gleichzeitig lernen Kinder so spielerisch die maritime Tradition der Insel und ihre enge Verbindung zum Mittelmeer kennen.

4. Leuchttürme und Ausblicke, die Neugier wecken

Menorca wird auch „die Insel der fünf Leuchttürme“ genannt. Viele von ihnen liegen an offenen Stellen mit weitem Blick auf das Meer und die Landschaft. Ein Leuchtturm-Besuch ist ideal, um Geschichten von Seefahrern zu erzählen, den Horizont zu beobachten und spektakuläre Sonnenuntergänge zu erleben – ohne große Anfahrten. Die offenen Flächen geben Kindern Raum, sich frei zu bewegen, während Erwachsene die Kulisse genießen.

5. Natur und kleine Entdeckungen

Menorca eignet sich hervorragend, um die Neugier von Kindern für die Natur zu wecken. Schluchten, ländliche Wege, Feuchtgebiete und die Landschaft im Inselinneren bieten ständig Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten – besonders Vögel. Ganz ohne organisierte Aktivitäten wird die Insel so zu einem Klassenzimmer unter freiem Himmel.

6. Städte mit entspanntem Rhythmus

Die wichtigsten Orte der Insel sind komfortabel, sicher und lassen sich gut zu Fuß erkunden. In den Altstädten können Sie ohne dichten Verkehr spazieren, ruhige Plätze entdecken und häufig Pausen machen, ohne dass es für die Kleinen anstrengend wird. Zudem reduziert die entspannte Atmosphäre den Reisestress spürbar. Eine Strandvormittag und ein leichter Stadtbummel am Nachmittag sind oft eine ideale Kombination

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